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Google Sitemap erstellen und einreichen
Wenn du möchtest, dass deine Website Struktur bei Google erfasst wird, solltest du wissen, wie eine Google Sitemap funktioniert. Lerne, wie auch du eine Sitemap erstellen und bei Google einreichen kannst, sodass die Suchmaschine deine Seiten optimal erfassen kann.
Dafür brauchst du keine Agentur
Wenn du eine Google XML Sitemap erstellen möchtest, brauchst du dafür keine Agentur und auch keinen umfangreichen technischen Hintergrund. Es gibt mittlerweile zahlreiche Leitfäden, sogar direkt von Google selbst, die Schritt für Schritt erklären, wie du vorgehen kannst.
Lass dir für so etwas kein Geld aus der Tasche ziehen. Eine Sitemap gehört zu den absoluten SEO-Basics. Genauso wie dein eigener Account in der Google Search Console ist sie Teil der Grundausstattung jeder Website. Die Thematik wirkt vielleicht am Anfang etwas technisch und kompliziert, gerade wenn du bisher wenig Berührungspunkte mit SEO hattest, klingt eine Sitemap schnell nach einem Entwickler-Thema. Ist es aber nicht!
Wir haben dir das Ganze einmal in einfachen Worten zusammengefasst, damit du verstehst, worum es wirklich geht, und wie du selbst aktiv werden kannst.
So kannst auch du deine Sitemap erstellen und einreichen, ohne ein Tekkie zu sein. Du brauchst nur ein bisschen Orientierung, einen klaren Ablauf und das Wissen, worauf du achten solltest. Genau das bekommst du von uns!
Was ist eine Sitemap überhaupt?
Eine Sitemap ist im Grunde nichts anderes als eine strukturierte Übersicht aller Seiten deiner Website. Sie listet deine einzelnen URLs schematisch auf und zeigt Suchmaschinen, welche Inhalte es auf deiner Domain gibt. Die XML-Sitemap gibt dir die Möglichkeit, Google gezielt relevante Seiten vorzuschlagen, damit diese schneller gefunden und berücksichtigt werden.
Beispiel einer Sitemap
Du kannst eine Sitemap meist ganz einfach aufrufen, indem du in deinem Browser „deinedomain.de/sitemap.xml“ eingibst.
Genau so funktioniert das Aufrufen und Prüfen einer Sitemap in der Praxis. Keine Magie, kein Entwicklerwissen, sondern eine klare Liste deiner Seiten, die Google beim Verstehen deiner Website unterstützt.
Google Sitemap erstellen
Wenn du eine Sitemap erstellen möchtest, hängt der genaue Ablauf davon ab, welches System deine Website nutzt. Die gute Nachricht ist, dass in den meisten Fällen dir bereits viel Arbeit abgenommen wird. Du musst nur verstehen, was im Hintergrund passiert und wo du gegebenenfalls eingreifen solltest.

Shopware 6
Bei Shopware 6 wird die Sitemap in der Regel automatisch erstellt. Das System generiert eigenständig eine XML-Sitemap und aktualisiert sie regelmäßig. Für dich bedeutet das, dass du meist nichts programmieren oder manuell anlegen musst. Trotzdem solltest du prüfen, welche Inhalte tatsächlich enthalten sind. Auch wenn vieles automatisiert läuft, lohnt sich ein Blick darauf, ob nur indexierbare und wirklich relevante Seiten aufgenommen wurden.
WordPress
Bei WordPress sieht es etwas anders aus. Hier wird häufig das Plugin Yoast SEO genutzt. Wenn du keine individuellen Regeln definierst, erstellt Yoast automatisch eine Sitemap und nimmt dabei alles auf, was technisch erreichbar ist. Das bedeutet:
- Beiträge
- Seiten
- Kategorien
- Autorenprofile
- Bildmaterial oder sogar sog. Attachment-Sitemaps können enthalten sein.
Genau hier solltest du aufmerksam werden. Denn nur weil etwas in der Sitemap steht, heißt das nicht automatisch, dass es sinnvoll für Google ist. Bilder oder Anhang-Seiten sind nicht immer indexiert, können aber trotzdem Auswirkungen auf deinen technischen „Health Score“ haben. Deshalb ist es wichtig, solche Inhalte sauber zu prüfen und gegebenenfalls korrekt weiterzuleiten oder auszuschließen.
Google Sitemap einreichen
Deine Sitemap ist erstellt? Perfekt. Jetzt musst du sie nur noch bei Google einreichen. Und keine Sorge: Das klingt technischer, als es ist. Der Vorgang über die Google Search Console unter dem Tab Sitemap ist wirklich unkompliziert - das bekommst auch du hin!
Schritt 1
Falls du noch keinen Account für eine Google Search Console (GSC) hast, erstellst du dir zuerst einen.
Schritt 2
Anschließend loggst dich einfach ein und wählst danach links oben deine Property aus, also die Website, für die du die Sitemap hinterlegen möchtest.
Schritt 3
In der linken Navigation findest du den Bereich „Indexierung“. Dort klickst du auf „Sitemaps“. Jetzt kannst du eine neue Sitemap hinzufügen. In das Feld trägst du einfach sitemap.xml ein und klickst auf „Senden“. Das war’s im Grunde schon.

Schritt 4
Google prüft anschließend den Status deiner eingereichten Sitemap. Steht dort „Erfolgreich“, wurde alles korrekt verarbeitet. Genau hier siehst du später auch, ob es Probleme mit einzelnen URLs gibt oder ob alles sauber eingelesen wurde.

Schritt 5
Falls du mehrere Sitemaps hast, zum Beispiel getrennt für Produkte, Kategorien oder Blogbeiträge, reichst du diese nacheinander ein. Jede einzelne Datei wird separat hinzugefügt.
Ob du deine Sitemap über ein CMS, ein Plugin oder einen externen Sitemap Creator erstellt hast, spielt für diesen Schritt übrigens keine Rolle. Wichtig ist nur, dass die Datei erreichbar ist, den Rest übernimmt die Google Search Console für dich.
Google-freundliche Sitemap Formate
Wenn es um das richtige Format deiner Sitemap geht, kannst du erst einmal entspannt bleiben: Google hat hier keine feste Präferenz. Es gibt also nicht „das eine richtige“ Format.
XML Sitmeap
Aus unserer Erfahrung arbeiten wir bei Atloss allerdings mit einem XML Sitemaps Format und das aus gutem Grund! XML ist das vielseitigste Sitemap-Format, lässt sich jederzeit erweitern und funktioniert seit Jahren zuverlässig. Wenn du eine XML Sitemap generieren lässt, zum Beispiel über dein CMS oder ein Plugin, bist du technisch auf der sicheren Seite. Wir hatten damit in der Praxis noch nie Probleme.
RSS-, mRSS- und Atom-Feeds
Neben XML gibt es auch RSS-, mRSS- und Atom-Feeds. Diese Formate haben eine ähnliche Struktur wie XML-Sitemaps und werden von vielen Content-Management-Systemen automatisch erstellt. Gerade Blogs arbeiten häufig mit solchen Feeds. Für einfache Websites reicht das oft schon aus.
Text-Sitemap
Dann gibt es noch die sogenannte Text-Sitemap. Diese ist sehr schlicht aufgebaut und enthält lediglich eine Liste von URLs. Wichtig zu wissen: Hier können nur HTML-Seiten oder andere indexierbare Inhalte angegeben werden. Erweiterte Informationen wie Änderungsdatum oder Priorität sind in diesem Format nicht vorgesehen.
Ganz egal, für welches Format du dich entscheidest, deine Sitemap-Datei muss UTF-8-codiert sein. Das bedeutet vereinfacht gesagt, dass die Datei in einer bestimmten technischen Zeichencodierung gespeichert wird, damit Google alle Zeichen korrekt lesen kann. Die meisten Systeme machen das automatisch, du musst dich darum also normalerweise nicht kümmern.
Du kannst deine Sitemap theoretisch in jedem Ordner deiner Website speichern. Wenn du sie aber nicht über die Google Search Console einreichst, gilt sie nur für genau diesen Ordner und seine Unterseiten. Möchtest du, dass sie für deine gesamte Website berücksichtigt wird, solltest du sie entweder im Hauptverzeichnis ablegen oder direkt in der Search Console einreichen.
Sind Sitemaps noch relevant?
Kurz gesagt: Ja. Definitiv. Auch wenn Google technisch sehr weit ist und Websites eigenständig crawlen kann, ist eine Google Sitemaps nach wie vor sinnvoll. Warum? Weil sie Google das Verständnis deiner Seitenstruktur deutlich vereinfachen. Statt sich alle Inhalte mühsam selbst zusammensuchen zu müssen, bekommt die Suchmaschine eine klare Übersicht über deine wichtigen URLs.
Gerade wenn deine Website neu ist, viele Unterseiten hat oder nicht perfekt intern verlinkt ist, hilft eine Sitemap enorm. Sie wirkt wie eine strukturierte Inhaltsangabe, die Google gezielt zeigt, diese Seiten sind relevant, diese Inhalte gehören zusammen.
Warum liebt Google Sitemaps also? Weil sie Ordnung schaffen. Eine saubere Sitemap reduziert Interpretationsspielraum und unterstützt eine effizientere Indexierung. Google muss weniger raten und du hast mehr Kontrolle darüber, welche Seiten im Fokus stehen.

Braucht wirklich jede Website eine Sitemap?
Die bessere Frage ist doch: Warum solltest du keine haben?
Eine Sitemap kostet dich kein Geld, ist schnell eingerichtet und bringt dir ausschließlich Vorteile. Selbst wenn deine Website noch klein ist, schadest du dir damit in keiner Weise, im Gegenteil. Du gibst Google zusätzliche Orientierung und stärkst deine technische Basis.
Vielleicht hast du dir schon einmal ein Sitemap Website Beispiel angeschaut und gedacht, das wirkt unnötig technisch. Aber im Hintergrund erfüllt diese Datei einen ganz klaren Zweck! Sie sorgt für Struktur und Transparenz gegenüber Suchmaschinen.
Vorteile, die eine Sitemap mit sich bringt:
- Google findet neue Seiten schneller
- Änderungen an bestehenden Seiten werden zügiger erkannt
- Du erhältst in der Search Console mehr Kontrolle und Transparenz
- Große Websites mit vielen Unterseiten bleiben übersichtlich
- Schwächer intern verlinkte Seiten werden trotzdem berücksichtigt
- Technische Fehler lassen sich schneller identifizieren
Es gibt eigentlich keinen rationalen Grund, auf eine Sitemap zu verzichten. Sie ersetzt keine gute SEO-Strategie, aber sie schafft ein sauberes Fundament. Und genau dieses Fundament macht langfristig den Unterschied.
Für wen ist eine Sitemap besonders wichtig?
Eine Sitemap ist besonders wichtig für dich als Websitebetreiber, wenn du möchtest, dass deine Inhalte zuverlässig bei Google ankommen. Gerade bei neuen Websites, wachsenden Shops oder vielen Unterseiten hilft es enorm, deine Sitemap einreichen zu können. Solltest du auch beispielsweise mit SEO starten wollen, ist das Einreichen mit die erste Maßnahme!

Was gehört in eine Sitemap – und was nicht?
Wenn du eine Sitemap generieren möchtest, solltest du nicht einfach blind alles aufnehmen, was deine Website hergibt. Eine gute Sitemap ist sauber, strukturiert und enthält nur Seiten, die wirklich für Google gedacht sind. Qualität geht hier klar vor Quantität.
Das gehört in deine Sitemap:
- Wichtige Hauptseiten (z. B. Startseite, Leistungsseiten, Kategorien)
- Blogartikel, die indexiert werden sollen
- Produktseiten in deinem Onlineshop
- Landingpages mit relevantem Content
- Seiten, die auf „index“ stehen und erreichbar sind
Das gehört nicht in deine Sitemap:
- Seiten mit „noindex“-Tag
- Weiterleitungen (301 oder 302)
- 404-Fehlerseiten
- Interne Suchergebnisseiten
- Test- oder Entwurfsseiten
- Doppelte URLs oder Varianten ohne Mehrwert
Die Faustregel ist einfach: Alles, was Google in den Suchergebnissen anzeigen darf und soll, gehört hinein. Alles, was nicht öffentlich sichtbar sein soll oder technisch problematisch ist, bleibt draußen.
Wie gehe ich mit Varianten-URLs um?
Sehr kluge Frage und die lässt sich tatsächlich nicht in einem Satz beantworten. Ob Varianten in deine Sitemap gehören oder nicht, hängt stark von deiner Website und deinem Geschäftsmodell ab. Man muss das immer individuell betrachten.
Nehmen wir ein einfaches Beispiel:
Du betreibst einen Onlineshop mit T-Shirts. Jedes Shirt gibt es in verschiedenen Farben und Größen. Angenommen, du hast 10 T-Shirts und jedes Shirt gibt es in 5 Größen und 3 Farben. Das ergibt 15 Varianten pro Produkt. Bei 10 Produkten sind das 150 Varianten-URLs.
Wenn jede dieser Varianten eine eigene URL erzeugt, landen im schlimmsten Fall alle 150 URLs zusätzlich in deiner Sitemap. Und genau hier beginnt das Problem: Deine Sitemap bläht sich massiv auf.
Wenn du diese Sitemap einreichst, hat der Google-Crawler plötzlich extrem viele URLs zu prüfen. Dabei darfst du nicht vergessen, dass das Crawling-Budget von Google begrenzt ist. Google kann und will nicht unendlich viele Seiten gleichzeitig crawlen. Wenn zu viele unwichtige Varianten enthalten sind, verschwendest du wertvolle Ressourcen. Die Folge wird sein, dass wichtige Seiten eventuell langsamer oder seltener von Google besucht werden.
In eine Sitemap gehören aber nur URLs, die für Google wirklich relevant sind. Alles, was keinen eigenständigen Mehrwert oder kein eigenes Suchvolumen hat, sollte kritisch hinterfragt werden.
Jetzt drehen wir das Beispiel um:
Stell dir vor, du verkaufst Pools in unterschiedlichen Formen und Maßen. Bestimmte Maße werden gezielt gesucht, zum Beispiel „Pool 4x8 Meter“. Wenn hinter diesen Varianten ein eigenes Suchvolumen steckt, sieht die Sache anders aus. Dann kann es sinnvoll sein, diese Varianten-URLs bewusst in die Sitemap aufzunehmen. Denn was in der Sitemap steht, signalisiert Google: Diese Seite soll gecrawlt und indexiert werden.
In unserem Beispiel hat das Keyword “pool 4x8 meter” ein durchschnittliches monatliches Suchvolumen von 80 Klicks.

Du siehst, man kann nicht pauschal sagen, Varianten gehören rein oder nicht. Es kommt immer auf den Kontext an. Deshalb solltest du Varianten-Strategien nie blind übernehmen, sondern individuell bewerten.
Wenn du selbst kein SEO-Nerd bist, lohnt sich hier eine Expertenmeinung. Gerade bei Shopsystemen wie Shopware 6 kann die falsche Einstellung schnell technische Nachteile bringen.
Genau aus diesem Grund haben wir bei Atloss unseren SEO-URL-Manager entwickelt. Mit einer einfachen Konfiguration kannst du dort steuern, ob Varianten in die Sitemap aufgenommen werden sollen oder nicht, speziell auf Shopware-6-Ebene. So behältst du die Kontrolle und sorgst dafür, dass deine Sitemap nur das enthält, was wirklich wichtig ist.
Dann kontaktiere uns noch heute und lass uns gemeinsam deine Keyword-Struktur unter die Lupe nehmen!
Halte deine Sitemap schön schlank und sauber
Deine Sitemap ist kein Ablageort für alles, was technisch existiert. Sie ist eine gezielte Empfehlung an Google. Genau deshalb solltest du sie schlank und sauber halten.
Sobald du deine Sitemap in der Google Search Console einreichst, werden dort alle enthaltenen URLs gesammelt. Diese URLs landen im sogenannten Sitemap Index und signalisieren Google, dass diese Seiten gecrawlt und idealerweise indexiert werden sollen. Indexiert bedeutet, dass sie tatsächlich im Google-Index gespeichert werden, also die Grundlage dafür bilden, überhaupt in den Suchergebnissen erscheinen zu können.
Aus SEO-Sicht ist das ein sensibles Thema. Jede URL, die du einreichst, erzeugt Aufwand. Der Googlebot kommt vorbei, prüft deine Seiten und bewertet sie. Dabei arbeitet er nicht unendlich lange. Crawling ist eine begrenzte Ressource, Zeit, Rechenleistung und Budget spielen hier eine Rolle.
Wenn deine Sitemap unnötig aufgebläht ist, muss der Bot deutlich mehr Seiten prüfen. Das kostet Zeit. Im schlimmsten Fall wird deine Sitemap nicht vollständig verarbeitet, weil sie schlicht zu groß oder zu unübersichtlich ist. Dann bleiben wichtige Seiten womöglich länger unentdeckt oder werden seltener aktualisiert.
Und genau hier verlierst du Potenzial! Denn wenn relevante Seiten nicht sauber gecrawlt oder nicht optimal indexiert werden, kann sich das negativ auf deine organischen Rankings auswirken.
Deshalb gilt für dich, nimm nur das in deine Sitemap auf, was wirklich sichtbar werden soll. Keine unnötigen Varianten, keine technischen Altlasten, keine irrelevanten URLs. Je klarer deine Struktur, desto einfacher machst du es Google, und desto besser sind deine Chancen auf stabile Rankings.
